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Montag, 6. März 2017

ZUR HEIMAT ERKOR ICH MIR DIE LIEBE

Es ist nicht meins, doch will ich es mit euch teilen, da ich es so lieb habe. 


Ausgesetzt 
in einer Barke von Nacht 
trieb ich 
und trieb an ein Ufer. 

An Wolken lehnte ich gegen den Regen. 
An Sandhügel gegen den wütenden Wind. 
Auf nichts war Verlaß. 
Nur auf Wunder. 

Ich aß die grünenden Früchte der Sehnsucht, 
trank von dem Wasser, das dürsten macht. 
Ein Fremdling, stumm vor unerschlossenen Zonen, 
fror ich mich durch die finsteren Jahre. 

Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.

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