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Sonntag, 26. Januar 2014

GLAUBEN


Ich habe ja schon einmal dieses Gefühl der Dankbarkeit gegenüber dem Leben beschrieben. Also wie dankbar und glücklich man oft ist, leben zu dürfen, diese Welt und Menschen kennen zu dürfen, einfach dieses Leben leben zu dürfen. Aber wem, wem nur sind wir dankbar? Wem gebührt unser Dank? Ich bin meiner Mutter dankbar, dass sie mich geboren hat, aber irgendetwas sagt mir, dass das nicht die befriedigende Antwort ist nach der ich suche. Irgendwem oder etwas bin ich unfassbar dankbar, an irgendetwas glaube ich. Ist es Gott? Oder was ist es nur, weil irgendetwas ist es. Irgendetwas muss es sein. Oder die Antwort ist einfach, dass es keine Antwort gibt. Aber ich kann diesen Dank praktisch spüren, ihn in diesem Moment greifen, er ist da, er ist greifbar, nur an wen richtet er sich nur? Mit an Gott glauben, habe ich mich immer schwierig getan, mein ganzes Leben lang. Ich würde gerne glauben, aber wahrscheinlich bin ich zu kritisch und mache mir das Leben gerne schwer. Ein Leben mit Gott wäre so viel leichter.
Gott liebt dich immer, er akzeptiert dich so wie du bist, er ist da, so sagen das alle, die an ihn glauben. Aber was ist denn Gott? Wer ist er?
Vielleicht ist er genau dieses Gefühl der Dankbarkeit, aber ich würde es nicht Gott nennen, Gott habe ich mir immer anders vorgestellt, aber wie sonst, weiß ich auch nicht.
Ja, woran glauben wir? Woran glaubt ihr?

Kommentare:

  1. ich weiß genau was du meinst, und ich glaube an gott! und das gibt mir manchmal unglaublich viel kraft! aber ich geh an die ganze sache auch relativ kritisch ran. und das ist finde ich auch richtig!
    dankbarkeit ist so ein schönes gefühl und ich denke, man muss nicht immer jemandem oder etwas dankbar sein, es kann einen auch einfach mal erfüllen...
    hab ebenfalls vielen lieben dank!! ich bin auch total begeistert von deinen fotos&texten und der art wie du denkst! dann beruht das folgen wohl jetzt auf Gegenseitigkeit- wunderbar!
    hab einen schönen tag!

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  2. Ich stelle mich auch ziemlich schwer, was das Thema von Gottheiten betrifft. Ich denke, ich steh da im Zwiespalt. Ich kann nicht an sie glauben, weil man sie nicht beweisen kann und ich kann auch nicht nicht an sie glauben, weil man auch das nicht beweisen kann. Deswegen bin ich da immer der Einstellung, dass ich sie nicht ausschließe, was mich ja wahrscheinlich zu jemand macht, der an sie glaubt (oder so). Aber das finde ich eigentlich gar nicht so schlimm, weil man dann hoffen kann (auch wenn die Hoffnung letztendlich vielleicht unberechtigt ist). Ich sehe es auch nicht als "Gott" an, sondern eher an eine "höhere Macht", weil ich es mir nicht wirklich vorstellen kann, dass das alles nur eine "Person" ist, die für alles zuständig ist. Man kann es wahrscheinlich auch Schicksal nennen. Ich glaube daran. Jedenfalls hoffe ich, dass es es gibt und dass das hier alles irgendeinen Sinn hat, das wir nicht verstehen können. Aber wir müssen es auch nicht verstehen. Wir müssen nur sein. Und da kann so eine Hoffnung nicht schaden. Deine Fragen werden dir wahrscheinlich nie beantwortet werden, aber vielleicht ist das auch okay so. Vielleicht reicht das einfach aus, weißt du.
    x, Quynh.

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  3. Ach liebe Karla, ich bin ja so dankbar über deinen Blog! Du triffst so oft die perfekten Worte für Gedanken die ich auch habe. (Schleimermodus:ON haha , nein aber es ist wirklich so, ich bin nur zu faul Kommentare zu schreiben aber ich lese jeden einzelnen deiner Posts ).
    Was den Glauben angeht: ich glaube an Gott. Ich hatte ne ziemlich gute Konfirmandenzeit wo wir auch darüber geredet und Bilder gemalt haben, was Gott für uns ist. Uns war und ist es auch nicht vorgeschrieben was Gott ist, jeder durfte für sich selbst entscheiden was er sich unter Gott vorstellt. Für manche war es der klischeehafte "alte Mann mit Bart der auf einer Wolke sitzt und auf uns aufpasst", für andere eine unbeschreibliche Kraft die überall ist: in der Sonne, der Natur und der Liebe. Gott muss nicht immer eine Person sein. Und auch das Gefühl der Dankbarkeit kann Gott sein, ich finde das beschreibt Gott sogar unglaublich gut. Für mich ist Gott einfach da, ich weiß nicht genau was oder wer er ist, aber ich glaube daran weil ich einfach spüre das da etwas ist. Und ich brauche das hier auch so unglaublich oft, da ich sonst alleine wäre.
    Ich glaube auch an Leben außerhalb der Erde und will unbedingt noch Aliens begegnen bevor ich sterbe.Es ist krass das Universum ist so riesig, da muss einfach noch mehr sein! Wir die Erde sind schon ein riesiges Wunder für sich aber es gibt sicher noch so viel mehr. Ok, jetzt schweife ich schon wieder vom Thema ab und mache alles noch komplizierter.
    Ich denke irgendwie, dass diese Gedankengänge viele vor uns hatten und ein Wort dafür finden wollten und das Wort dafür ist Gott. Also ich glaube, dass das so ist. Aber jeder kann denken und glauben was er will. Die Gedanken sind frei(ist auch so ein Kirchenlied :D). Ich hoffe ich komme hier nicht wie irgendjemand aus einer Sekte rüber haha, ich finde es einfach ziemlich schwer textlich auszudrücken was ich sagen möchte, aber ich denke du verstehst was ich meine ob du mir zustimmst ist ja wieder ne andere Sache.
    Viele Grüße aus Wales
    Trudi x

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  4. well, i do believe in god.
    and god is lovee.
    the whole story of the bible - it is a love story. love is the only thing that counts. it appears over and over again. everywhere. so yes - god is love. and you can chose to love him too - because he loved you first, no matter what. always has and always will.

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