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Dienstag, 15. November 2016

OH HERBST

Nun ist er da, der berühmte Berliner Herbst. Bei mir wird dieser Jahreszeitenwechsel in der Großstadt oft begleitet durch die Angewohnheit wieder stundenlang und exzessiv zu lesen. Das macht mich manchmal wirklich fertig, es verausgabt mich richtig. Das mag absurd klingen, da ja das einzige, was man in dieser Zeit tut, irgendwo liegen und lesen ist, aber oft ist es so, als würde ich wieder aufwachen oder -tauchen aus einer anderen Welt, die sehr anstrengende Dinge von mir abverlangte. Ich blinzle in die echte Welt hinein, bin fürchterlich benommen und ausgelaugt und kann mich dann kaum auf etwas fokussieren, geschweige denn konzentrieren. Ich bewege mich dann durch die Gegend wie ein Schlafwandler, irgendwie der Welt für kurze Zeit mit müden Augen entfremdet. Das ist solch ein merkwürdiger Zustand, aus dem ich mich oft nur schwerlich befreien kann. Dieser wichtige Gedanke wollte nun unbedingt geteilt werden. Gemeinsam mit einigen Veranschaulichungen meines herbstlichen Zustandes. 



Ich nach stundenlangem in Bett liegen mit Anna Karenina (und diese Stunden sieht man mir an.)


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