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Dienstag, 6. Oktober 2015

ÜBLICHE NÄCHTLICHE GEDANKEN

Es ist nachts und ich kann meine Gedanken nicht greifen. Ich denke etwas, aber ich fühle es mehr, als ich es denke und kann es so nicht logisch erschließen. Ich fühle. Vielleicht sollte ich froh sein, es nur zu fühlen, denn es zu denken, denn ich fühle es zu denken wäre nicht gut.
Ich bin verwirrt. Fühlen, denken, denken, fühlen. Mein Inneres ist in Aufruhe, meine Gedanken auch, gehört das überhaupt zusammen? Fühle ich, dass ich verwirrt bin oder denke ich es? Ich bin so jung. So jung.
Ich würde gerne ein Buch schreiben, aber ich weiß nicht worüber, weil ich immer nur über mich selber schreibe. Ich will so gerne schreiben, aber die Welt der Fantasie ist zu unbegrenzt, als dass ich einen Rahmen finden könnte. Ideen springen in meinen Kopf, aber sobald ich über sie nachdenke bekomme ich Angst, weil sie auch so unbegrenzt sind. Alle. Das macht mich verrückt. Dabei würde ich so gerne ein Buch schreiben.
Aber verstecke mich hinter kleinen, zusammenhanglosen Texten.
Ich würde dir so gern zum Einschlafen ein Kapitel meines Buches vorlesen oder ich würde einfach gern mit dem Wissen ein Buch zu schreiben durch die Stadt laufen und fahren.

Ich hoffe dieser angenehme Sonnenuntergang am Kanal glättet etwas die Wogen meines üblichen, verwirrten, nächtlichen Geschwafels. Nur nachts habe ich mehr das Gefühl die Essenz meines Wesen greifen zu können, obwohl vielleicht manchmal das Gegenteil der Fall ist.

Kommentare:

  1. Oh ja! Wahrscheinlich leidest du jede Nacht so vor dich hin, aber andererseits bin ich jeden Morgen so glücklich, hier einen neuen Post zu finden.

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©Karla Laitko. Powered by Blogger.