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Dienstag, 25. Februar 2014

BRIEF AN DIE ZEIT


Liebe Zeit,
Ich sitze hier und schaue meine ganzen Fotos auf meinem Handy an. Die vergangen Zeiten, die Menschen, die sich verändert haben mit der Zeit, die Menschen und die Beziehungen, die ich verloren und gewonnen habe, die vergessenen Momente und Bilder.
Normalerweise macht mich so etwas glücklich weißt du, also den Wandel der Zeit nachzuverfolgen, zu sehen, was sich verändert hat und besonders wie ich mich selber verändert habe, mich zu erinnnern an Dinge. Nur heute macht mich es so traurig, so so traurig. Wieso kannst du nicht stehen bleiben, wieso musst du daher kommen und mir alles nehmen, immer und immer wieder? Wieso lässt du mich in schönen Momenten schon daran denken, dass sie bald vergehen werden? Liebe Zeit, wieso tust du das nur? All diese Momente, alles was wir tun, mündet irgendwann in Schmerz und Verluste und du kannst wohl nicht genug davon bekommen mir zu zeigen wie vergänglich alles ist und immer sein wird. Du schwebst über allem, lauerst hinter jeder Ecke und in jedem Winkel meines Lebens, immer musst du dich dazwischendrängen und deomstrieren, dass du die Macht hast über mich und mein Leben.
Aber bitte lass meinen kleinen Bruder noch eine Weile klein und nichts ahnend bleiben, lass ihn noch in Spiderman Anzügen in der Wohnung rumrennen und schreien, hab doch etwas Nachsicht.
Ich weiß, dass es dir eh egal sein wird, du wirst weiter dein Programm durchziehen, aber ich wollte nur, dass du das weißt.

1 Kommentar:

  1. Zeit ist ein Räuber von jeglicher Selbstbestimmung, aber manchmal kann einem die Zeit auch helfen etwas zu verarbeiten. Ich finde sie macht nicht alles falsch, aber trotzdem ist sie viel zu vorlaut.♥

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